Ostritzer Friedensfest gewinnt zwei Preise

Die Kommunalfuchs-Gewinner 2018 und ihre Laudatoren v. l. n. r.: Heike Kaster-Meurer (OB Bad Kreuznach), Klaus Wowereit (ehemaliger Regierender Bürgermeister von Berlin), Peter Petereit und Lars Schalnat (SPD Lübeck), Michael Häupl (ehemaliger Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien), Theresia Riedmaier (ehemalige Landrätin Südliche Weinstraße), Henning Witzel (ASK Agentur für Sales und Kommunikation), Heiko Kretschmer (Agentur Johannson + Kretschmer), Marion Prange (Bürgermeisterin Ostritz), Thomas Mühlnickel (ASK) und Alexander Handschuh (DStGB)

Das Ostritzer Friedensfest hat zwei Preise gewonnen. Die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung erkennt dem Friedenspreis einen Sonderpreis im Wettbewerb „Politischer Ort in Sachsen“ zu. Das teilte Stefan Zinnow, Referent der Landeszentrale, am Montag beim Ostritzer Vereinsstammtisch mit. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis soll voraussichtlich beim nächsten Friedensfest im November 2018 überreicht werden. Mit dem Projekt „Politische Orte in Sachsen“ will die Landeszentrale auf die Bedeutung politischer Beteiligung hinweisen und dazu einladen.
Bereits am 21. Juni nahm Bürgermeisterin Marion Prange stellvertretend für die Friedensfest-Organisatoren und  alle Mitwirkenden den DEMO-Kommunalfuchs entgegen. „Die Botschaft der Rechten sollte sein: Das ist unser Land, hier hält uns keiner auf“, sagte Alexander Handschuh vom Deutschen Städte- und Gemeindebund in seiner Laudatio. „In Ostritz hat man ihnen gezeigt, dass sie sich gewaltig irren.“